Gemeinschaftspraxis Dres. med. Tobias und Anette Stirn, Udo Emmrich - Fachärzte für AllgemeinmedizinGemeinschaftspraxis Dres. med. Tobias und Anette Stirn, Udo Emmrich - Fachärzte für Allgemeinmedizin
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Grippeimpfung (jährliche Impfung gegen Influenza)

Was ist Grippe?

Kaum jemand bleibt in der kalten Jahreszeit von Husten, Schnupfen oder Heiserkeit verschont. Eine normale Erkältung ist als harmlos anzusehen, anders ist es jedoch bei der echten Virusgrippe (Influenza).

Typisch für die Influenza ist der plötzliche Krankheitsbeginn mit Frösteln oder Schweißausbrüchen, heftigen Kopfschmerzen und einem schweren allgemeinen Krankheitsgefühl. Es geht einem so richtig mies. Die Muskel- und Gelenkschmerzen sind besonders in den Beinen, den Armen und im Rücken ausgeprägt und der Kranke fühlt sich extrem abgeschlagen und schwach. Das Fieber steigt schnell an und kann zum Teil hohe Temperaturen bis über 40 Grad Celsius erreichen.

Das hohe Fieber bleibt meist 3 bis 4 Tage bestehen und fesselt den Patienten ans Bett. Auch wenn die akute Erkrankung nach ca. 5 bis 7 Tagen abgeklungen ist, quält sich der Kranke oft noch lange mit extremer Abgeschlagenheit und lästigem Reizhusten. Es kann Wochen dauern, bis man wieder fit ist.

Für Menschen mit chronischen Grunderkrankungen und für ältere Menschen stellt eine Influenzavirus-Infektion eine besondere Gefährdung dar, weil es im Krankheitsverlauf häufig zu Komplikationen kommt. Oft sind dies bakterielle Lungenentzündungen, die tödlich enden können.

Kinder leiden neben Fieber, Abgeschlagenheit und Atemwegssymptomen häufig zusätzlich an Magen-Darm-Beschwerden. Sie klagen über Appetitlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall und Bauchschmerzen.

Bei Säuglingen stehen Trinkunlust, Unruhe sowie vermehrtes Schreien oder extreme Schläfrigkeit im Vordergrund.

Wie entsteht Grippe?

Die Grippe-Viren sind sehr ansteckend. Verursacher sind Influenza-Viren, die in der Regel über Tröpfcheninfektion (z.B. Niesen oder Husten) von einem Menschen auf den anderen übertragen werden. Die bei Husten, Niesen oder Sprechen freigesetzten Viren werden von Kontaktpersonen in der Umgebung eingeatmet. Deshalb ist die Ansteckungsgefahr dort besonders hoch, wo viele Menschen auf engem Raum zusammentreffen, z.B. in Bussen, Schulen, Kindergärten, Altenheimen.

Aber auch bestimmte Berufsgruppen sind durch häufige Personen- oder Kundenkontakte gefährdet, mit dem Virus in Kontakt zu kommen und sich anzustecken. Dazu gehören medizinische Berufe und Rettungsdienste, Polizei- und Verwaltungsbeamte, Lehrer und Erzieher sowie Personal von öffentlichen Verkehrsmitteln und im Einzelhandel.

Zwischen Ansteckung und Ausbruch der Krankheit liegen ein bis fünf Tage (die so genannte Inkubationszeit).

Schon bevor bei einem Infizierten erste Krankheitszeichen auftreten, was meist 1 bis 3 Tage nach Ansteckung der Fall ist, können die Viren durch Husten oder Niesen auf andere Personen übertragen werden.

Eine Woche nach Beginn der Krankheit ist der Patient nicht mehr ansteckend.

Wie können Sie der Erkrankung vorbeugen?

Sie können sich gegen Grippe impfen lassen. Der beste Zeitraum dafür liegt zwischen September und November eines jeden Jahres, da zu diesem Zeitpunkt die Virusstämme, die aus dem asiatischen Raum erwartet werden, bereits bekannt sind und Impfstoffe entwickelt werden konnten.

Die meisten Krankheitsfälle treten zwischen Dezember und April auf.

Manch einer glaubt durch die letztjährige Impfung noch genügend Schutz zu haben. Dies ist ein Irrtum: die Viren verändern sich häufig, so dass Forschungslabors ständig (jährlich) die Grippeimpfstoffe an die neuen Virentypen anpassen.

Der Impfschutz beginnt ca. 2 Wochen nach der Impfung. Die Impfung selbst ist im Allgemeinen sehr gut verträglich.

Ein Schutz vor anderen Erkältungskrankheiten besteht nicht.

Die Impfung muss jedes Jahr aufgefrischt werden.

Nehmen Sie die Möglichkeit des Infektionsschutzes wahr, insbesondere wenn Sie zu folgenden Risikogruppen zählen:

  • Alle Menschen über 60 Jahre
  • Chronisch kranke Menschen, wie Lungen-, Herz-Kreislauf-Erkrankte und Diabetiker
  • Menschen, die in Pflegeheimen leben
  • Personen, die besonders ansteckungsgefährdet sind, wie Polizisten, Lehrer, Ärzte und Pflegepersonal
  • Patienten, die an einer Immunschwäche leiden, wie Organempfänger und HIV-Infizierte

Menschen, die an einer Hühnereiweißallergie leiden, sollten sich nicht impfen lassen!

Die Grippe-Impfung wird von gesetzlichen Krankenkassen bezahlt!!!

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