Gemeinschaftspraxis Dres. med. Tobias und Anette Stirn, Udo Emmrich - Fachärzte für AllgemeinmedizinGemeinschaftspraxis Dres. med. Tobias und Anette Stirn, Udo Emmrich - Fachärzte für Allgemeinmedizin
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Maßnahmen bei Croupsyndrom (Pseudokrupp)

Osteoporose (Knochenschwund)

PAVK - Periphere arterielle Verschlusskrankheit (Schaufensterkrankheit)

Reise und Gesundheit

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Vitamine


Maßnahmen bei Croupsyndrom (Pseudokrupp)

Croup-Husten wird ein anfallsweise hohl-bellender Husten mit nachfolgender laut ziehender Atmung genannt, meist plötzlich aus dem Schlaf heraus.

Der Name Croup ist eine lautmalerische Darstellung des Hustens, als "echter" Croup-Husten wird der Husten bei Diphtherie genannt, der mit Bildung einer Pseudomembran im Kehlkopfbereich einhergeht und sich bis zu Erstickungszuständen entwickeln kann.

Außerhalb der Diphtherie wurde der croupöse Husten früher Pseudo-Croup genannt, heute Croup-Syndrom. Verursacher sind meist Viren, zum Beispiel der Masern-Virus, aber auch Bakterien wie Hämophilus influenzae.

Über eine Schwellung im Bereich der Stimmbänder führt die Verengung bei den anatomisch sowieso schon engen Verhältnissen des kindlichen Kehlkopfes zu einem Reizhusten, der zusätzlich Energien verbraucht, damit den Sauerstoffbedarf erhöht, und somit eine vermehrte Atmung erfordert, die wiederum Husten auslöst.

Diesem Kreislauf gilt es gegenzusteuern durch:

  • Ruhiges Verhalten der Umgebung, besonders der Mutter
  • Absolute Ruhe
  • Anfeuchten der Luft im Schlafzimmer (feuchte Tücher ums Bett hängen oder Wäscheständer mit feuchten Tüchern an Bett stellen)
  • Heiße Umschläge um den Hals mit leicht glasig gedünsteten Zwiebeln (oder mit heißem Salzwasser oder mit heißfeuchten Kamillen- oder Leinensäckchen)
  • Im Bett Oberkörper etwas höher legen
  • Ggfs. Versuch mit kalter Luft (Kind einwickeln und auf den Balkon gehen)

Falls der Zustand öfter auftritt, leichte, beginnende Krankheitszeichen beachten, z.B. beginnenden Schnupfen, geringe Heiserkeit, angedeuteten etwas hohlen Husten; dann das gegen Croup-Husten verordnete Medikament sofort geben, damit kein ausgeprägter Anfall auftritt.

Mit Milch überfütterte oder insgesamt überernährte Kinder neigen leichter zum Croup-Husten.

Merke: Bei ruhigem Verhalten der Umgebung passiert nicht.

Durch allgemeine Aufregung steigert sich die Unruhe und damit die Atemnot des Kindes.

Medikamentöse Therapie (je nach Ausprägung des Anfalls):

  • Homöopathisch mit z.B. Drosera D4/D6, Spongia D12, Rumex D12, Apis D6
  • Calcium (z.B. Frubiase-Calcium forte Trinkampullen)
  • Antiallergika / Antihistaminika (z.B. Fenistil... wirkt auch beruhigend)
  • Beruhigungsmittel / Sedative (z.B. Atosil, Diazepam)
  • In schweren Fällen Corticoide (Kortison) z.B. als Rectodelt-Zäpfchen (Achtung: Wirkung des Zäpfchen erst nach ca. ½-Stunde)
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